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Das Nachschlagewerk für Loks und Triebwagen

k.k. Staatsbahnen Reihe 79

Österreich-Ungarn 1884 2 gebaut
Nr. 510, spätere 79.01, auf einem Werksfoto Lokomotivfabrik Floridsdorf PD

Die Reihe 79 ging aus einem Wettbewerb hervor, bei dem nach einer Güterzuglok für den Arlberg gesucht wurde. Neben dieser traten auch die Reihen 76 und 78 an, sowie die siegreiche Reihe 73. Der Entwurf aus Floridsdorf hatte einen Klose-Stütztender und ebenso wie alle Konkurrenten vier Kuppelachsen. Die beiden Maschinen unterschieden sich darin, dass eine einen Innenrahmen und eine einen Außenrahmen hatte. Zur BBÖ kam nur noch die 79.02, die bis 1926 im Einsatz blieb.

Technische Daten

Allgemein

Baujahre
1884-1885
Hersteller
Floridsdorf
Achsformel
D2' n2t
Spurweite
1.435 mm (Normalspur)

Abmessungen und Gewichte

Länge
12,66 m
Radstand
8,13 m
Leermasse
55,2 t
Dienstmasse
72,5 t
Reibungsmasse
53 t
Feste Radstände
2,63 m
Achslast
13,3 t
Wasservorrat
8.000 l
Brennstoffvorrat
3,8 t (Kohle)

Kessel

Rostfläche
2,5 m²
Feuerbüchse
10 m²
Rohrheizfläche
154 m²
Verdampfungsheizfläche
164 m²
Gesamtheizfläche
164,0 m²

Triebwerk

Raddurchmesser
1.100 mm
Kesseldruck
11 bar
Bauart
einfache Dampfdehnung
Zylinder
zwei, 550 x 610 mm

Leistung

Energiequelle
Dampf
Geschätzte Leistung
450 kW (612 PS)
Höchstgeschwindigkeit
35 km/h
Zugkraft
156,8 kN

Berechnete Werte

Adhäsionskoeffizient
1 : 3,31
Optimale Geschwindigkeit
18 km/h
Leistungsgewicht
6,2 kW/t
Heizflächen-Äquivalent
214,0 m²
Zylindervolumen/HFÄ
1 : 1.354,44
Reibungsmasse/Gesamt
1 : 1,37
Zugkraft/Heizfläche
1 : 19,97
Rostfläche/Heizfläche
1 : 65,60
Feuerbüchse/Rohrheizfläche
1 : 15,40
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