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Das Nachschlagewerk für Loks und Triebwagen

Visp-Zermatt-Bahn HGe 4/4

Schweiz 1929 5 gebaut
Nr. 11 im September 2010 in St. Nikolaus Markus Giger CC BY-SA 2.5

Als die Visp-Zermatt-Bahn ihr Netz mit dem gleichen System wie die RhB elektrifizierte, ließ sie sich fünf „unechte” Krokodillokomotiven mit kombiniertem Adhäsions- und Zahnradantrieb bauen. Alle Aufbauten waren somit auf dem Hauptrahmen montiert. Außerdem gab es zwischen den Führerständen einen Gepäckraum. Die gesamten Loks waren in Leichtbauweise gebaut, um das Gewichtslimit der VZ einhalten zu können. Der Betreiber nannte sich 1962 in „Brig-Visp-Zermatt-Bahn um” und kam 2003 zur Matterhorn-Gotthard-Bahn. Heute ist nur eine Lok erhalten, diese wurde bis 2015 zum Schneeräumen eingesetzt.

Technische Daten

Allgemein

Baujahre
1929-1930
Hersteller
SLM, Oerlikon, SWS
Achsformel
Bozz'Bozz'
Spurweite
1.000 mm (Meterspur)

Abmessungen und Gewichte

Länge
14,10 m
Radstand
8,72 m
Dienstmasse
47 t
Reibungsmasse
47 t
Feste Radstände
2,01 m
Achslast
11,8 t

Leistung

Energiequelle
Elektro - Wechselstrom
Stundenleistung
736 kW (1.001 PS)
Höchstgeschwindigkeit
45 km/h

Berechnete Werte

Leistungsgewicht
15,7 kW/t
Reibungsmasse/Gesamt
1 : 1,00
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