Die ersten beiden dieselelektrischen Lokomotiven, die bald als Klasse D16/2 bekannt wurden, wurden 1947 durch die Southern Railway bestellt, aber erst 1950 an die British Railways ausgeliefert und mit den Nummern 10201 und 10202 versehen. Sie wurden von Bulleid entworfen und verfügten wie Ivatts D16/1 über einen V16-Motor von English Electric, der in diesem Fall 1.750 PS leistete. Ihr Fahrwerk bestand aus zwei Drehgestellen mit einer flexiblen Vorlaufachse und jeweils drei angetriebenen Achsen. Ihr Übersetzungsverhältnis war auf eine Höchstgeschwindigkeit von 110 mph oder 177 km/h ausgelegt.
Beide wurden im Einsatz in der Southern Region getestet, und 1954 wurde ein drittes Exemplar gebaut, das die Nummer 10203 erhielt. Dieses verfügte über eine optimierte Version des Motors, der 2.000 PS leistete. Sein Übersetzungsverhältnis wurde für eine Höchstgeschwindigkeit von 90 mph oder 145 km/h und eine höhere Zugkraft geändert. 1955 kamen alle drei Lokomotiven in die London Midland Region und wurden mit der D16/1 verglichen. Ihr Nachfolger war die Klasse 40, deren äußeres Erscheinungsbild von English Electric entworfen wurde. Im Inneren verwendete sie jedoch denselben Motor und dasselbe Fahrgestell wie die 10203. Die Prototyp-Lokomotiven wurden 1963 als Splittergattung ausgemustert.