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Das Nachschlagewerk für Loks und Triebwagen

Dublin & Kingstown „Hibernia”, „Britannia” und „Manchester”

Irland 1834 3 gebaut
The Dublin Penny Journal, Vol. 3, No. 125

Die 1834 von Sharp, Roberts & Co. aus Manchester gebaute „Hibernia” war die erste Lokomotive, die in Irland fuhr. Auftraggeber war die Dublin and Kingstown Railway, die ursprünglich mit Normalspur gebaut worden war. Die Lokomotive wurde von Richard Roberts entworfen und ähnelte stark der „Experiment”, die er ein Jahr zuvor für die Liverpool & Manchester Railway gebaut hatte. Daher hatte sie vertikale Zylinder, die über Umlenkhebel die Hinterachse antrieben. Sie sollte 60 bis 80 Tonnen mit einer Geschwindigkeit von 20 mph oder 32 km/h ziehen können. Der Hersteller behauptete einmal, dass sie bei Testfahrten in Großbritannien ohne Zug sogar 60 mph oder 97 km/h erreicht habe.

Es folgten zwei identische Lokomotiven, die „Britannia” und „Manchester” genannt wurden. Gleichzeitig wurden drei Lokomotiven mit horizontalen Zylindern bei George Forrester & Co. in Liverpool bestellt. Die Roberts-Lokomotiven waren nicht so erfolgreich, da die Bewegungen der vertikalen Zylinder sowohl die Lokomotiven als auch die Schienen beschädigten. Außerdem waren die Kolbenschieber zu dieser Zeit noch nicht ganz ausgereift. „Hibernia” wurde 1842 bei einer Kesselexplosion zerstört, und ihre beiden Schwestern wurden kurz darauf ebenfalls aus dem Verkehr gezogen.

Technische Daten

Allgemein

Baujahre
1834
Hersteller
Sharp, Roberts & Co.
Achsformel
1A n2
Spurweite
1.435 mm (Normalspur)

Triebwerk

Raddurchmesser
1.524 mm
Kesseldruck
3,4 bar
Bauart
einfache Dampfdehnung
Zylinder
zwei, 279 x 406 mm

Leistung

Energiequelle
Dampf
Zugkraft
6,1 kN
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