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Das Nachschlagewerk für Loks und Triebwagen

Schweizerische Bundesbahnen Re 4/4I

Schweiz 1946 50 gebaut
Re 4/4 I 10044 der SBB Historic mit einem Zug aus Leichtstahlwagen im September 2013 auf dem Seedamm zwischen Pfäffikon und Rapperswil Kabelleger / David Gubler (www.bahnbilder.ch) CC BY-SA 3.0

Um Schnellzüge auch in Kurven mit der gleichen Geschwindigkeit wie der von Triebwagen befördern zu können, bestellte die SBB eine Elektrolok mit einer Achslast von nur 14 Tonnen. Mit den Leichtstahlwagen war es möglich, auch mit einer leichten Lok die benötigten Geschwindigkeiten zu erreichen. In zwei Serien wurden insgesamt 50 Loks gebaut. Die erste Serie hatte eine elektrische Bremse und zum Teil Vielfachsteuerung, die zweite Serie hatte beides nicht. Sie wurden anfangs als Re 4/4 bezeichnet und erst mit dem Aufkommen der Re 4/4II umbenannt. Sie wurden teilweise bis 1998 eingesetzt, zuletzt im Regionalverkehr und zum Rangieren.

Technische Daten

Allgemein

Eigenschaft erste Serie zweite Serie
Baujahre 1946-1948 1950-1951
Hersteller mechanischer Teil: SLM, elektrischer Teil: BBC, Oerlikon, SAAS
Achsformel Bo'Bo'
Spurweite 1.435 mm (Normalspur)

Abmessungen und Gewichte

Eigenschaft erste Serie zweite Serie
Länge 14,70 m 14,90 m
Radstand 10,80 m
Dienstmasse 57 t
Reibungsmasse 57 t
Feste Radstände 3,00 m
Achslast 14,3 t

Leistung

Eigenschaft erste Serie zweite Serie
Energiequelle Elektro - Wechselstrom
Stundenleistung 1.850 kW (2.515 PS) 1.900 kW (2.583 PS)
Höchstgeschwindigkeit 125 km/h
Zugkraft 135,0 kN

Berechnete Werte

Eigenschaft erste Serie zweite Serie
Adhäsionskoeffizient 1 : 4,14
Leistungsgewicht 32,5 kW/t 33,3 kW/t
Reibungsmasse/Gesamt 1 : 1,00
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