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Das Nachschlagewerk für Loks und Triebwagen

Deutsche Reichsbahn E 95

Deutschland 1927 6 gebaut
E 95 01 auf einem Werksfoto der AEG Glanert/Borbe/Richter „Reichsbahn-Elloks in Schlesien”

Die insgesamt sechs E 95 wurden entwickelt, um 2.200 Tonnen schwere Kohlezüge aus Schlesien nach Dresden oder Berlin zu befördern. Die Weiterentwicklung der Tatzlagermotoren hatte es ermöglicht, eine Lok dieser Leistungsklasse mit dieser Antriebsart zu bauen. Dank der Laufachsen war es möglich, ausreichende Geschwindigkeiten für Personenzüge zu fahren. Andererseits beschleunigten die Loks auf Testfahrten bis zu 2.568 Tonnen schwere Kohlezüge auf 60 km/h. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen sie für einige Zeit als Reparation in die Sowjetunion und wurden später in der DDR wieder aufgearbeitet. Immer häufiger werdende Probleme führten jedoch dazu, dass sie bis 1969 ausgemustert wurden.

Technische Daten

Allgemein

Baujahre
1927
Hersteller
AEG, SSW
Achsformel
1'Co+Co1'
Spurweite
1.435 mm (Normalspur)

Abmessungen und Gewichte

Länge
20,90 m
Radstand
17,60 m
Dienstmasse
138,5 t
Reibungsmasse
115,5 t
Feste Radstände
4,60 m
Achslast
19,8 t

Leistung

Energiequelle
Elektro - Wechselstrom
Stundenleistung
2.778 kW (3.777 PS)
Dauerleistung
2.418 kW (3.288 PS)
Höchstgeschwindigkeit
70 km/h
Zugkraft
353,0 kN

Berechnete Werte

Adhäsionskoeffizient
1 : 3,21
Leistungsgewicht
20,1 kW/t
Reibungsmasse/Gesamt
1 : 1,20
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