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Das Nachschlagewerk für Loks und Triebwagen

Tiroler Staatsbahn „Achensee” bis „Tirol”

Südbahn Reihe 18 (alt) bzw. 25

Österreich-Ungarn 1856 8 gebaut
Nr. 594 „Ambras” PD

Die Tiroler Staatsbahn baute zwei Strecken, von denen die nördliche zwischen Innsbruck und Kufstein an der bayerischen Grenze verlief. Unter den 26 beschafften Lokomotiven waren acht Stütztenderloks der Bauart Engerth, die für den Betrieb mit Güterzügen vorgesehen waren. Ihr Fahrwerk bestand aus drei Kuppelachsen mit einem Raddurchmesser von 1.264 mm und einem zweiachsigen Tender.

Von den acht Maschinen erhielten fünf die Namen von Ortschaften entlang der Strecke. Dies waren im Genauen „Amras”, „Hall”, „Innsbruck”, „Kufstein” und „Martinswand”. Die übrigen drei hießen „Achensee”, „Inn” und „Tirol”. Schon 1859, nur ein Jahr nach der Eröffnung der Strecke, ging die Tiroler Staatsbahn an die Südbahn. Diese Loks wurden erst zur Reihe 18 und später umgezeichnet in Reihe 25.

Technische Daten

Allgemein

Baujahre
1856
Hersteller
Maffei
Achsformel
C2' n2t
Spurweite
1.435 mm (Normalspur)

Abmessungen und Gewichte

Leermasse
40,1 t
Reibungsmasse
34,6 t
Achslast
11,4 t

Kessel

Rostfläche
1,6 m²
Verdampfungsheizfläche
148,2 m²
Gesamtheizfläche
148,2 m²

Triebwerk

Raddurchmesser
1.264 mm
Kesseldruck
7 bar
Bauart
einfache Dampfdehnung
Zylinder
zwei, 461 x 632 mm

Leistung

Energiequelle
Dampf
Geschätzte Leistung
245 kW (333 PS)
Zugkraft
63,2 kN

Berechnete Werte

Adhäsionskoeffizient
1 : 5,37
Optimale Geschwindigkeit
24 km/h
Zugkraft/Heizfläche
1 : 8,91
Rostfläche/Heizfläche
1 : 92,63
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