Wien-Raaber Bahn „Wien II” bis “Altmannsdorf”
Die „Wien II“ der Wien-Raaber-Bahn war die erste Lokomotive, die in der von John Haswell geleiteten Fabrik, der späteren StEG-Fabrik, gebaut wurde. Sie wurde 1840 fertiggestellt und war noch nach dem Vorbild der Norris-Lokomotiven konstruiert, mit der Achsfolge 2'A und einer überhängenden Feuerbüchse. Sie verfügte über Außenzylinder, da der Hersteller noch nicht in der Lage war, gekröpfte Achsen herzustellen. Es folgten fünf ähnliche Lokomotiven mit den Namen „Hietzing“, „Schönbrunn“, „Belvedere“, „Liechtenstein“ und „Altmannsdorf“. Ihre Abmessungen, insbesondere beim Kessel, waren nicht identisch. Während die erste über 75 Rohre verfügte, hatten die anderen entweder 70 oder 78. Bei der „Schönbrunn“ kam es 1847 zu einem Kesselzerknall, die übrigen Lokomotiven gingen jedoch 1853 an die SStB über. Sie wurden 1857 ausgemustert.
Technische Daten
Allgemein
- Baujahre
- 1840-1841
- Hersteller
- StEG
- Achsformel
- 2'A n2
- Spurweite
- 1.435 mm (Normalspur)
Abmessungen und Gewichte
- Länge Lok
- 5,69 m
- Radstand
- 2,85 m
- Leermasse
- 14,6 t
- Dienstmasse
- 16,8 t
- Reibungsmasse
- 10,6 t
- Feste Radstände
- 2,85 m
- Achslast
- 10,6 t
Kessel
- Rostfläche
- 0,79 m²
- Feuerbüchse
- 3,1 m²
- Rohrheizfläche
- 30,4 m²
- Verdampfungsheizfläche
- 33,5 m²
- Gesamtheizfläche
- 33,5 m²
Triebwerk
- Raddurchmesser
- 1.264 mm
- Kesseldruck
- 5,5 bar
- Bauart
- einfache Dampfdehnung
- Zylinder
- zwei, 270 x 448 mm
Leistung
- Energiequelle
- Dampf
- Geschätzte Leistung
- 40 kW (54 PS)
- Zugkraft
- 12,1 kN
Berechnete Werte
- Adhäsionskoeffizient
- 1 : 8,61
- Optimale Geschwindigkeit
- 21 km/h
- Leistungsgewicht
- 2,4 kW/t
- Heizflächen-Äquivalent
- 49,0 m²
- Zylindervolumen/HFÄ
- 1 : 1.046,96
- Reibungsmasse/Gesamt
- 1 : 1,58
- Zugkraft/Heizfläche
- 1 : 7,53
- Rostfläche/Heizfläche
- 1 : 42,41
- Feuerbüchse/Rohrheizfläche
- 1 : 9,81