Nördliche Staatsbahn „Wyschrad” bis „Marienbad”
Staatseisenbahn-Gesellschaft IIIf Nr. 219 bis 224 und Ungarische Staatsbahnen IIq
Österreich-Ungarn 1846 6 gebaut
1846 baute die Firma Maffei in München sechs 2'B-Güterzuglokomotiven für die Nördliche Staatsbahn. Sie zeichneten sich durch innenliegende Rahmen, außenliegende Zylinder und Ventile, eine überhängende Feuerbüchse und einen hohen Dampfdom aus. Sie erhielten die Nummern 61 bis 66 und wurden nach den Orten Wyschrad (Vysehrad), Aussig, Josefstadt, Franzensbrunn, Niemes und Marienbad benannt. Im Jahr 1855 kamen sie zur StEG und wurden ab 1873 als Serie IIIf bezeichnet. Die „Marienbad“ wurde im selben Jahr ausgemustert, aber die anderen fünf kamen 1891 zur MÁV und wurden IIq genannt.
Technische Daten
Allgemein
- Baujahre
- 1846
- Hersteller
- Maffei
- Achsformel
- 2'B n2
- Spurweite
- 1.435 mm (Normalspur)
Abmessungen und Gewichte
- Radstand
- 3,67 m
- Leermasse
- 20,8 t
- Dienstmasse
- 22,8 t
- Reibungsmasse
- 14,5 t
- Feste Radstände
- 1,67 m
- Achslast
- 7,3 t
Kessel
- Rostfläche
- 1,1 m²
- Feuerbüchse
- 7 m²
- Rohrheizfläche
- 90 m²
- Verdampfungsheizfläche
- 97 m²
- Gesamtheizfläche
- 97,0 m²
Triebwerk
- Raddurchmesser
- 1.264 mm
- Kesseldruck
- 6,3 bar
- Bauart
- einfache Dampfdehnung
- Zylinder
- zwei, 382 x 606 mm
Leistung
- Energiequelle
- Dampf
- Geschätzte Leistung
- 110 kW (150 PS)
- Zugkraft
- 37,5 kN
Berechnete Werte
- Adhäsionskoeffizient
- 1 : 3,80
- Optimale Geschwindigkeit
- 18 km/h
- Leistungsgewicht
- 4,8 kW/t
- Heizflächen-Äquivalent
- 132,0 m²
- Zylindervolumen/HFÄ
- 1 : 1.052,31
- Reibungsmasse/Gesamt
- 1 : 1,57
- Zugkraft/Heizfläche
- 1 : 8,07
- Rostfläche/Heizfläche
- 1 : 88,18
- Feuerbüchse/Rohrheizfläche
- 1 : 12,86