Die Klasse O war eine 1'D-Lokomotive für den Güterverkehr auf Strecken mit leichtem Oberbau rund um die Eastern Goldfields. Sie hatte kleine Kuppelräder mit einem Durchmesser von drei Fuß (914 mm) und Zylinder mit einem Durchmesser von 15,5 Zoll und einem Hub von 21 Zoll. Eine Besonderheit waren kleine zusätzliche Wasserkästen an den Seiten des Kessels. 36 Stück wurden zwischen 1896 und 1898 von Neilson gebaut, weitere zehn stammten von Dübs. Es dauerte nur wenige Jahre, bis sie auf der Hauptstrecke durch die Pacifics für den gemischten Dienst der Klasse Ec und die 1'D2'-Tenderloks der Klasse K ersetzt wurden. Von nun an wurden sie auf Nebenstrecken eingesetzt. In den Jahren 1907 und 1908 wurden zehn Stück zu Vorort-Tenderloks der Klasse N mit der Achsfolge 2'B2' umgebaut.
Da sich herausstellte, dass die anderen für den leichten landwirtschaftlichen Dienst größere Kohlevorräte benötigten, wurden die Bunker von dreieinhalb auf siebeneinhalb Tonnen vergrößert. Gleichzeitig wurden die Wassertanks von insgesamt 2.500 auf 2.000 Gallonen reduziert. Aus den Überresten der zehn Lokomotiven, die zur Klasse N umgebaut worden waren, wurden zehn neue Lokomotiven gebaut, die mit 3 Fuß 6,5 Zoll (1.080 mm) großen Kuppelrädern und ebenfalls größeren Kohlebunkern ausgestattet waren. Diese wurden als Klasse Oa bezeichnet. Alle wurden zwischen 1940 und 1962 ausgemustert. Nur O218 wurde erhalten und befindet sich im Besitz des Museums in Bassendean. Ab 2015 war sie an das Museum in Walkaway ausgeliehen.