Obwohl die Clinchfield und ihre Vorgänger sich auf den Kohletransport konzentrierten, benötigten sie dennoch eine begrenzte Anzahl von Personenzuglokomotiven. Daher bestellte die South & Western Railroad 1905 eine einzige 2'C bei Baldwin. Sie wurde ihre Nummer 1 und hatte Kuppelräder mit einem Durchmesser von 1.600 mm. Ihre niedrige Bedeutung im Fuhrpark der Bahngesellschaft lässt sich daran erkennen, dass sie noch nach den gleichen Prinzipien wie typische Konstruktionen aus dem 19. Jahrhundert gebaut wurde, mit Flachschiebern und Stephenson-Steuerung. Als die Bahn 1908 zur Carolina, Clinchfield and Ohio wurde, wurde sie in 99 umnummeriert.
Während die 99 offenbar nur für gelegentliche Personenzüge eingesetzt wurde, entstand durch die Einführung des regelmäßigen Personenverkehrs im Jahr 1909 ein Bedarf an weiteren Lokomotiven. Diese wurden erneut beim gleichen Hersteller bestellt und hatten ebenfalls 1.600 mm große Kuppelräder, waren jedoch erheblich schwerer. Die Dienstmasse betrug nun 74,2 Tonnen, verglichen mit 62,5 Tonnen bei der G-1. Sie hatten eine Heusinger-Steuerung und der Zylinderdurchmesser war um einen Zoll vergrößert worden. Sie wurden als Klasse G-2 bezeichnet und trugen die Nummern 100 bis 103. Zur gleichen Zeit lieferte Baldwin auch 15 Consolidations der Klasse H-4, und viele Teile waren so konstruiert, dass sie zwischen beiden Klassen austauschbar waren.
Aufgrund der geringen Bedeutung des Personenverkehrs auf der Clinchfield wurde keine dieser Lokomotiven jemals mit einem Überhitzer nachgerüstet. Die Nr. 103 wurde bereits 1932 ausgemustert, und der Rest der Klasse G-2 wurde 1938 verschrottet. Die Nr. 99 war bis Anfang der fünfziger Jahre im Einsatz und wurde 1953 an die Black Mountain Railroad verkauft. Dort erhielt sie die Nummer 3, wurde aber nur drei Jahre später ausgemustert. Anschließend kam sie ins Casey Jones Museum in Jackson, Tennessee, wo sie noch heute zu sehen ist. Dort erhielt sie die historisch unkorrekte Beschriftung Illinois Central Nr. 382, um die Lokomotive darzustellen, die Casey Jones zum Zeitpunkt des tödlichen Unfalls fuhr.